25 November 2016

Das Weihnachtsgeschäft im Web – das müssen Onlinehändler wissen

Immer mehr Menschen bestellen Ihre Weihnachtsgeschäfte online

Alle Jahre wieder! Der heutige «Black Friday» läutet die Hochphase des Weihnachtsgeschäfts ein. Damit beginnt auch für Webshops die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Was Sie jetzt als Onlinehändler wissen müssen.

Die Adventszeit bringt nicht nur die schönste Zeit des Jahres mit sich, sondern auch die ertragreichste. 20 Prozent des Jahresumsatzes wird mit den Geschenken zum Fest gemacht. Was müssen Onlinehändler dabei beachten?

Unsere Tipps im Überblick für Eilige:

  • Bereiten Sie sich auf besucherstarken Zeiten Ihres Webshops vor!
  • Helfen Sie Ihren Kunden bei der Ideenfindung und bieten Sie Ratgeberthemen sowie detaillierte Informationen zu Ihren Produkten!
  • Optimieren Sie Ihren Shop für mobile Geräte!
  • Werben Sie mit speziellen Preisen und Aktionen zu Weihnachten wie etwa versandkostenfrei bestellen!
  • Zeigen Sie die Vielfalt Ihres Sortiments!
  • Machen Sie auf Ihr Beratungsangebot aufmerksam und lassen Sie Produktbewertungen von Ihren Kunden schreiben!
  • Informieren Sie Besucher über Ihre Lieferzeiten und schnüren Sie passende Angebote für Last-Minute-Shopper!
  • Denken Sie an ausreichend Verpackungsmaterial!

Sie möchten mehr erfahren? Lesen Sie unsere Tipps im Detail:

1) Auf die «Stoßzeiten» vorbereiten

Vorbereitet sein für das Online-WeihnachtsgeschäftMit dem heutigen «Black Friday» beginnt die heiße Phase im Weihnachtsgeschäft. Schon lange markiert in den USA der Tag nach Thanksgiving den Startschuss für den Geschenkekauf. Mittlerweile nutzen aber Shops rund um den Globus den letzten Freitag im November dazu, die Menschen mit zahlreichen Sonderangeboten in weihnachtliche Einkaufsstimmung zu versetzen.

Während im stationären Handel gerade an den letzten Tagen vor Heiligabend die Kasse klingt, sind online die ersten beiden Dezemberwochen entscheidend. Doch wann genau können Sie mit den meisten Besuchern in Ihrem Webshop rechnen?

Vor allem in den Abendstunden widmen sich die Menschen dem Geschenkekauf. Ab 20 Uhr geht es online ans Stöbern. Da die meisten Einkäufe im Web immer noch über den Desktop getätigt werden, nutzen die User somit die Zeit abends zuhause und kaufen weniger von unterwegs. Europaweit gilt zudem: Der Traffic steigt am Wochenende. Ist von Januar bis Oktober der Montag der beliebteste Shopping-Tag, nutzen die Menschen im November und Dezember Samstag und Sonntag für die Weihnachtsvorbereitung. Berücksichtigen Sie diese Zeiten, wenn Sie neue Angebote und Aktionen online stellen oder Wartungsarbeiten am Shop durchführen müssen.

Übrigens kann auch das Wetter Einfluss auf das Kaufverhalten haben. Je besser das Wetter, umso geringer die Lust auf Einkaufen! An einem schönen Wintertag können Sie daher mit weniger Besuchern auf ihrer Website rechnen als an einem tristen Nebeltag.

2) Die Kunden inspirieren

Kunden inspirieren beim Online-WeihnachtsgeschäftImmer mehr Menschen kaufen inzwischen ihre Geschenke online. Noch stärker wird das Internet aber für die Inspiration genutzt! 80 Prozent der deutschen User recherchieren online, bevor sie ein Geschenk erwerben. Mit ausführlichen Produktinformationen und spannenden Inhalten – etwa Ratgeberthemen – können Sie Nutzer auf Ihre Seite bringen und auf Ihre Produkte aufmerksam machen. Da gerade bei der Ideenfindung das Smartphone verwendet wird, sollten sie auf geringe Ladezeiten achten und Ihre Seite für mobile Geräte optimieren.

Überzeugen Sie mit Ihrem Shop und Ihren Inhalten, ist der Klick auf den Warenkorb nicht weit. Hier liegt noch großes Potential: Die Schweizer wollen etwa in diesem Jahr durchschnittlich 51 CHF (etwa 47,40 Euro) online für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Letztes Jahr lag der Wert noch bei 34 CHF (etwa 31,60 Euro).

3) Für einen entspannten Einkauf sorgen

Kunden begeistern beim Online-WeihnachtsgeschäftOnline Weihnachtsmann spielen ist beliebt! 2015 haben beispielsweise mehr als die Hälfte der Deutschen im Web ein Präsent gekauft. In Österreich stieg der Umsatz beim Online-Weihnachtsgeschäft im vergangenen Jahr um acht Prozent.

Ein Grund sind die «Öffnungszeiten». Zu jeder Zeit kann bestellt werden und die Käufer müssen sich nicht durch überfüllte Innenstädte kämpfen. Als weitere Gründe gelten attraktive Preise und eine große Produktvielfalt. Werden Sie in Ihrem Onlineshop diesen Erwartungen mit attraktiven Preisen und Aktionen zu Weihnachten gerecht. So können Sie zum Beispiel damit werben, dass Kunden versandkostenfrei bei Ihnen bestellen können – und gleichen damit auch einen Nachteil gegenüber dem stationären Handel aus. Wenn Sie auf Ihrer Seite eine große Vielfalt an Produkten präsentieren und die User dank interner Verlinkungen darauf aufmerksam machen, punkten Sie zusätzlich beim Onlinekäufer und sorgen für ein entspanntes Einkaufserlebnis.

4) Umfassend beraten

Kunden beraten beim Online-Weihnachtsgeschäft Zwar wächst die Zahl der Online-Shopper, Vorbehalte gegenüber Webshops gibt es aber immer noch. So fehlen laut Umfragen vielen die Beratung, die sie im stationären Handel erhalten, sowie die Möglichkeit, die Ware vorher zu begutachten. Zur Adventszeit lässt sich der Gang in die Stadt zudem mit dem Besuch eines Weihnachtsmarkts verknüpfen.

Überzeugen Sie daher Besucher Ihrer Seite von Ihrer Expertise. Machen Sie die User z.B. auf Kontaktmöglichkeiten aufmerksam und reagieren Sie schnell auf Kundenanliegen. Mit umfassenden Informationen zu Ihren Produkten klären Sie Fragen, die beim potentiellen Käufer entstehen können. Auch Produktbewertungen tragen zu einem positiven Shoppingerlebnis bei: Hier «beraten» schließlich tatsächliche Käufer Ihre Besucher. Bitten Sie daher nach dem Einkauf Ihre Kunden um eine Bewertung – am besten bei unabhängigen Plattformen wie eKomi. Dort kann nicht jedermann eine Empfehlung abgeben, sondern nur nachweisliche Kunden.

5) Last-Minute-Shopper ansprechen

Pünktlich liefern beim Online-WeihnachtsgeschäftWie erwähnt wird in den ersten beiden Wochen des Dezembers virtuell am meisten verkauft. Das heißt aber nicht, dass kurz vor Weihnachten nicht noch die Kasse klingeln können. Weisen Sie mit Bannern auf Ihre Lieferzeiten hin und bieten Sie bei den Produkten eine Anzeige der Verfügbarkeit an. Wenn Sie auch ein stationäres Geschäft betreiben, können Sie die Besucher Ihrer Seite darauf aufmerksam machen.

Umfragen zeigen, dass Männer und vor allem Jüngere (bis 24 Jahre) am spätesten Geschenke kaufen. Mit gezielten Angeboten für diese Zielgruppe erhöhen Sie die Chance, dass weitere Weihnachtsgeschenke bei Ihrem Shop im Warenkorb landen.

Übrigens: Ihnen gehen dank eines guten Weihnachtsgeschäfts kurz vor Heiligabend Faltschachteln, Polstermaterial oder Klebeband aus? Bei MEDEWO erhalten Sie Produkte in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

 

Wussten Sie schon…

Ein Unternehmen aus Hongkong ist derzeit Inhaber der Wortmarke «Black Friday». In Deutschland wurde die Marke 2013 beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Es kam schon zu Abmahnungen von Onlinehändlern, die den Begriff «Black Friday» verwenden. Allerdings ist das Vorgehen sehr umstritten, denn die Bezeichnung ist allgemein gebräuchlich. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie diesen Ausdruck als Werbeaktion verwenden. Das letzte Wort ist hier aber noch nicht gesprochen!

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